29.11.2017 - Dringender Aufruf

Wahlfreiheit und Ablehnungsmöglichkeit bei Smart Meter sollen fallen !!!!!!

Im Eiltempo soll (kurz vor Bildung einer neuen Regierung) eine Änderung der zuständigen Verordnung (IME-VO) erfolgen. Geht diese durch, kann man einen Smart Meter eigentlich nicht mehr ablehnen, sondern nur mehr eine Funktion dieses Gerätes (15 Min.Speicherung).

Bitte werden Sie aktiv und schreiben Sie an das Ministerium und andere Stellen !!


Sobald den Menschen über die Funktionen und Eigenschaften dieser Smart Meter Bescheid wissen, will diese fast niemand. Daher steigt die Zahl derer, welche einen Smart Meter ablehnen, stetig an.
Dies hat nun zu einer (erwarteten) „Gegenbewegung“ geführt. Hier sollten wir schnell aktiv werden, und unser Recht und unsere Forderung nach wirklicher Wahlfreiheit weiter voranzutreiben. Die Begutachtungsfrist dieser Verordnung läuft nur bis zum 08.12.2017

In Kürze:
Im Eiltempo (noch während eine neue Regierung gebildet wird) will nun das Wirtschaftsministerium eine Änderung der „Intelligenten Messgeräte Einführungsverordnung“ (IME-VO) machen.
Eine dieser Änderungen betrifft das Widerspruchsrecht (Wahlfreiheit), wo bisher der Endverbraucher ein solches Intelligentes Messgerät (Smart Meter) ablehnen konnte. Diese Wahlfreiheit, welche im (darüberstehenden) ELWOG Gesetz vorgesehen ist, soll nun mit der Verordnung „umgangen“ und de facto beendet werden. Das bisherige (nicht gesetzeskonforme) Vorgehen der Netzbetreiber würde somit legitimiert (bei Ablehnung einen Smart Meter einzubauen, bei dem lediglich die 15 Min. Speicherung deaktiviert ist).
Sollte dieser Verordnungs-Änderungsvorschlag in Kraft treten (es bedarf keiner Abstimmung im Nationalrat odgl.), kann man danach einen Smart Meter (intelligentes Messgerät) eigentlich nicht mehr ablehnen, sondern es würden eben nur einzelne Funktionen per Software deaktiviert (15 Min. Speicherung, Abschaltung aus der Ferne). 

Doch dies entspricht keinesfalls dem Wunsch der Menschen, und dies wäre natürlich ein Rückschlag für die Wahlfreiheit.
Diese Speicherung und Überwachung kann der Netzbetreiber jederzeit mit ein paar Klicks von der Ferne aktivieren, und niemand kann kontrollieren ob und wie oft von der Ferne ausgelesen wird. Der durch diese Geräte entstehende Elektrosmog bleibt auch bei deaktivierten Funktionen bestehen, und auch alle anderen Probleme bleiben weiterhin bestehen (siehe HIER)

Diese Änderung der Verordnung ist nun bis zum 08.12.2017 in Begutachtung und soll einige Zeit später in Kraft treten.
Der sehr kurze geplante Änderungsentwurf findet sich HIER.  (Die anderen Änderungen betreffen hauptsächlich den Zeitplan für die Einführung der Smart Meter)
Hier auch der Link zur zum RIS, wo auch die Erläuterungsdokumente udgl. zu finden sind: HIER

Nun brauchen wir Eure Hilfe und Euer Engagement:

Schreibt (E-Mail) oder telefoniert mit Behörden, Kammern, Ministerien, Interessensvertretungen, Politiker, Zeitungen und div. Medien udgl. und teilt denen eure Meinung mit, bzw. warum ihr einen Smart Meter mit fernauslesbarer Datenschnittstelle (egal in welcher Konfiguration) ablehnt.
Besonders wichtig ist auch eine Stellungnahme bis 08.12.2017 an das Wirtschaftsministerium, welche man zu diesem Änderungsvorschlag abgeben kann. Diese Stellungnahmen werden auf jeden Fall gelesen und bearbeitet. Die Mailadresse lautet: post.III1@bmwfw.gv.at

Es genügen ein paar Zeilen, in denen ihr euer Selbstbestimmungsrecht und echte Wahlfreiheit in dieser Sache einfordert, und jegliche Smart Meter mit einer „fernauslesbaren Datenschnittstelle“ ablehnt – auch wenn diese von der Ferne abgeschaltet wurden.
(Am besten in eigenen Worten - oder hier ein mögliches Musterschreiben: HIER)

Es kann doch nicht sein, dass man in Österreich den Menschen die Wahlfreiheit nimmt, selbst zu bestimmen was im eigenen Haus / Wohnung eingebaut wird, und ihnen per Zwang ein Gerät einbauen will, welches höchst bedenklich und gesundheitsgefährdend ist. Leider unterstützen AK und VKI genau dieses Verhalten – es muss deshalb auch dort klar eingefordert werden, dass man den Smart Meter ablehnen kann und nicht nur einzelne Funktionen. Andere Länder haben diese Smart Meter Einführungen wieder auf Eis gelegt und in Österreich will man hier diesem Treiben weiterhin Vorschub leisten.

Wenn Ihr in dieser Sache laufend informiert werden wollt, meldet Euch bitte zum Newsletter an - HIER

Hier nur einige Adressen. Wichtig wäre, so viele wie möglich anzuschreiben:
Bitte sendet uns eure  Stellungnahmen in Kopie (info@stop-smartmeter.at )

Wirtschaftsministerium: post.III1@bmwfw.gv.at
Arbeiterkammer –  Christoph Klein: christoph.klein@akwien.at  und Sandra Siedl: sandra.siedl@akwien.at                      
VKI – Cora James: cjames@vki.at und Christian Kornherr: ckornherr@vki.at
Wirtschaftskammer:   stephan.schwarzer@wko.at   und    cristina.kramer@wko.at
Ärztekammer: post@aerztekammer.at
Bundespräsident: buergerservice@hofburg.at
Volksanwalt Peter Fichtenbauer - vac@volksanwaltschaft.gv.at – Allgemein: post@volksanwaltschaft.gv.at
Mietervereinigung:  zentrale@mietervereinigung.at und Georg Niedermühlbichler: georg.niedermuehlbichler@spoe.at
Umweltfachverband: office@umweltdachverband.at
SPÖ: direkt@spoe.at
ÖVP  email@oevp.at
FPÖ: bgst@fpoe.at
Neos: kontakt@neos.at
Pilz:  liste@peterpilz.at
Die Grünen: dialogbuero@gruene.at
FLÖ:  info@freieliste.at
KPÖ: info@kpoe.at
Gilt: kommunikation@gilt.at
Die Weissen: post@dieweissen.at
Landesregierungen:  (z.Bsp. Oberösterreich – HIER)

Zeitungen:
chefredaktion@nachrichten.at
service@sn.at
redaktion@derStandard.at
office@krone.at   
service@kurier.at
redaktion@wochen-blick.at

usw.

......

Unseren primären Forderungen:

Es ist Zeit, schnell zu handeln, um diese Änderung in der Verordnung zu stoppen. Die Wahlfreiheit und Selbstbestimmung sollten oberstes Ziel sein. Helfen wir also zusammen!
Zitat Tassilo Wallentin:“ Wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur“

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Euer STOP-Smartmeter Team  -  info@stop-smartmeter.at   -  www.stop-smartmeter.at    

PS:
Unterschriftenliste / Petition:
Wir werden demnächst auf unserer Homepage die Möglichkeit schaffen, wo man seine Stimme gegen Smart Meter und für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung abgeben kann.
Wir denken, dass es sinnvoll ist, dass diese Unterschriften bei uns als zentrale Stelle gesammelt werden, und sich dies nicht auf viele Stellen verteilt.
( Es gibt diverse Plattformen, wo man selbst Petitionen erstellen kann. Doch diese sind meist nicht vertrauenswürdig, sammeln oft Daten und Profile. Daher wollen wir diese nicht verwenden.)